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Thema: [hochspannung] kondensator entladen

  1. #1
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    [hochspannung] kondensator entladen

    Hallo!

    Ich hab eben das gehäuse unseres alten (defekten) mikrowellengerätes entfernt, um das ding evtl. auszuschlachten.

    nun ist darin ein transformator, auf dem steht:

    [zitat]DANGER! HIGH VOLTAGE ... discharge capacitor before servicing[/zitat]

    damit wird wohl der große kondensator gemeint sein, der nebendran hängt.

    Meine frage nun:

    wie entlade ich diesen kondensator, ohne dabei eine gewisht zu bekommen oder was kaputt zu machen?
    Sorgt für Aufklärung! Against TCPA

  2. #2
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    Bei den "Nicht-Starkstrom" - Elkos hat das doch gereicht, wenn man beide Pole an eine Türklinke hält. Da kriegt man IMHO 100% eine gewischt.

    MfG

    bADM!n
    Dieser Satz ist falsch.

  3. #3
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    wie entlade ich diesen kondensator, ohne dabei eine gewisht zu bekommen oder was kaputt zu machen?
    Widerstand

  4. #4
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    Wie lang ist die Mikrowelle denn schon kaputt? Kondensatoren entladen sich mit der Zeit alleine.
    Die Schule ist in Deutschland kostenlos, für die meisten Schüler ist sie sogar umsonst.

  5. #5
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    vor ca. 5 std. das letzte mal betrieben worden.

    reicht es, wenn ich eine isolierte zange dranhalte?
    Hab gehört, da gäbs nen lauten knall...

    @snafo:

    alles hat einen widerstand. was soll ich nehmen, das ist hochspannug!?
    Sorgt für Aufklärung! Against TCPA

  6. #6
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    Schlagartige Entladung ist für die Elektroden eines hochkapazitiven Kondensators nicht gerade förderlich. Auch kann der laute Knall u. U. sogar das Trommelfell schädigen. Ein Widerstand als Bauteil kann hier wahre Wunder bewirken, er sorgt dafür, daß sich die Ladung nach e-funktion langsam abbaut, Entladezeit ergibt sich definitionsgemäß aus 5 * R * C, 1 kOhm und 1 mF würde 5 s ergeben.
    Hol dir zwei Hirschmann- oder Krokoklemmen, löt zwei Litzen mit Banane auf der anderen Seite an einen 4 W Widerstand, und schließ diese Konstruktion an die axialen Anschlüsse des Kondensators. Falls er tonnenförmig ist, geh unten an die Platine. Es empfiehlt sich, gleichzeitig mit einem Voltmeter die Spannung zu kontrollieren.

    73 45

  7. #7
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    Nach VDE darf nach einer Minute keine hohe Spannung mehr vorhanden sein. Deswegen haben z.B. Kondis in Leuchtstofflampen einen Entlade-R in der Plastikkappe.

    Gruss
    Tim

  8. #8
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    Wäre mal interessant zu wissen, welche Daten der Kondensator hat (Kapazität und Spannung)
    Vielleicht kann man den ja noch gebrauchen, dann zerleg ich auch meine Mikrowelle

    cu
    "Ein Tipp: Lautes Erklären hilft bei vielen Arten der Problemlösung – einfach mal den Toaster zuquatschen." (Java ist auch eine Insel)

  9. #9
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    @Tbuktu,

    dass mit dem VDE stimmt zwar, aber
    schau dir zum Beispiel TV-Geräte an,
    die HS-Röhr hat unter umständen nach
    Wochen noch volle Spannung
    geladen

    ---------------------------------------------------------------------------


    www.na.wi.ms
    Scheisse . In der Hölle, käme Ich mal gerade in die altölabteilung.

  10. #10
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    Was soll eine "HS-Röhr" sein?
    Wenn Du damit die Bildröhre meintest, dann kommt die nächste Frage: Wo soll eine Hochvauum-Röhre eine Ladung speichern?

  11. #11
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    Was Ist eine Hochvauum-Röhre ???
    Was ist es denn dann für ein
    Bauteil, von dem aus ich auch nach
    drei Wochen nach entfernung der Netzspannung
    mit ner (Isolierten) Tang ne Funkenstrecke
    ziehen kann???
    (Nicht ironisch gemeint)
    Scheisse . In der Hölle, käme Ich mal gerade in die altölabteilung.

  12. #12
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    Wie Du Dir wahrscheinlich schon denken konntest, kam es mir auf das "HS" in Deinem vorangehenden Posting an und nicht auf den kleinen Schreibfehler.

    ok...anscheinend meinst Du es ernst, mit der Behauptung, dass TV Röhren [das sind nun mal Hochvakuum-Röhren // nebenbei gesagt, es gibt noch unzählige, andere Röhrentypen, falls Du Dich an dem Präfix "Hochvakuum" störst] eine Ladung speichern können. Dann erklär mir, bzw uns doch mal, wo in der Röhre diese Ladung gespeichert werden soll. [Und wo Du den Effekt des Funkenziehens beobachtet hast - welcher Teil der Röhre]

    Wenn man sich Deine Beschreibung einmal ansieht, in der Du erzählst, dass Du einen "Funken gezogen" hast [wahrscheinlich meinst Du nichteinmal einen Funken, sondern womöglich noch einen Lichtbogen!], dann kommt man eigentlich auf den Schluss, dass eine TV Röhre im Prinzip ein Kondensator mit unendlich großer Kapazität sein müsste.
    Denn um einen Lichtbogen zu ziehen [Funken kann man nicht ziehen], ist eine hohe Spannung nötig (die man ja ohne Zweifel an einem Kondensator anfinden kann) und ein beträchtlicher Strom müsste für längere Zeit fließen...
    In der Gesamtheit gesehen, ist das in einer TV Röhre in der Form ganz sicher nicht möglich.

    Aber versuch's uns trotzdem mal zu erklären.
    Wenn Du das nicht kannst, dann lass demnächst bitte diese bei Dir so selbstsicher aussehenden Behauptungen à la "die HS-Röhre hat unter Umständen nach Wochen noch volle Spannung".

    Aber mal wieder mit etwas milderem Ton: Für wie lang konntest Du denn diesen Lichtbogen halten? Und kam dieser Effekt wirklich aus der Bildröhre?
    Wäre super, wenn wir dieses "Phänomen" am Ende als "gegessen" ansehen könnten...weil irgend einen Grund muss es ja geben..

    CT

  13. #13
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    Hey CT, warum machst du Bastinator rund?
    Von Lichtbogen war bei ihm keine Rede, ich lese Funken.
    HS - hm, Hochspannung?
    Wenn ich mich recht erinnere, ham'mer bei TV i.w. den Trafo, einen HS-Gleichrichter und -Kondensator, der wiederum den Strahlstrom speist. Der Kondensator (nicht die Röhre - zu kleine Kapazität) hält die Spannung schon noch ne Zeit, und 16kV reichen auch für einen schönen Funken, allerdings erscheint mir "wochenlang" nicht plausibel.

  14. #14
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    @ct:

    du solltest dich nicht so arg an fachbegriffen festklammern, die bastinator vielleicht falsch verwendet.
    Das was er meinte ist sicherlich das, was dewalk sagte.
    Sorgt für Aufklärung! Against TCPA

  15. #15
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    Muss ich mich jetzt wegen meines vorangehenden Beitrages in irgendeiner Hinsicht rechtfertigen? Ich glaube nicht.

    Wenn man Fachbegriffe benutzt, dann sollte man schon wissen, was sie bedeuten.

    deWalk:
    "Von Lichtbogen war bei ihm keine Rede, ich lese Funken."

    Dito...ich habe in seinem Beitrag zusätzlich noch das kleine Verb "ziehen" gelesen, und dann gewinnt der Begriff Lichtbogen schlagartig an Bedeutung.

    In einem TV Gerät haben wir sicherlich die von deWalk erwähnten Bauteile. Nur sind diese alle im Trafo untergebracht, dh. vergossen - Gesetz dem Falle, wir reden hier über neuere TVs mit Diodensplittrafo. Für ältere TV Geräte gelten an dieser Stelle die Schlagwörter Zeilentrafo und Kaskade, um die Gegebenheiten mal vernünftig darzustellen. Und das bedeutet, die Hochspannung wird in der Kaskade (das Ding ist auch vergossen) gleichgerichtet und vervielfacht [Dioden + viele kleine Kondensatoren].

    Man sollte diese Hochspannungsgeschichte in TVs auch nicht Strahlstrom nennen, sondern besser Beschleunigungsspannung. Strom fließt da nur relativ wenig - die Spannung ist dabei entscheidend.

    Aber alle wissen ja, was gemeint war ;-)

    CT

    PS: Ist schon wahnsinn, wohin ein Thread über Mikrowellen führen kann

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