Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie funktioniert eine Remote Installation ?
Hey Leute!
Kann mir jemand erklären, wie eine Remote-Installation eines Win-OS funktioniert?
bzw.
Mit welchem OS gehts am reibungslosesten?
Welche Software is die beste dafür?
Jo, das wars erstmal.
Thx, und mfg
Wowbagger
25.04.2001, 18:35
Ein Betriebssystem kannst Du eigendlich nicht "Remote" installieren, da ein Rechner ohne Betriebssystem keinen Netzkontakt hat.
Oder meinst Du Installation "von einem Server"?
Dabei wird zunächst ein minimales Betriebssystem (z.DOS von Diskette gebootet) mit Netzwerkkartentreibern und 'nem einfachen Client hergenommen. Damit wird sich beim Server angemeldet und das auf dem Server liegende Setup aufgerufen (so, wie man es sonst von CD aufgerufen hätte). Durch vorkonfigurierte Installationsdateien kann man sich die Dialoge bei der Installation sparen, so daß die Installation unbeaufsichtigt erfolgen kann. Alternativ kann man auch ein fertiges Festplatten-Immage rüberziehen. Aber diese Sachen lohnen den (zeitlichen) Aufwand erst ab 20 oder mehr GLEICHARTIGER Rechner.
Es sind 18.
Und genau das meinte ich, von einem Server.
Kannst Du mir sagen, was das so für ein Teil sein sollte, dass das auf ca. 10 gleichzeitig einigermaßen flott funktioniert(100MBit-Netzwerk)?
UNd was soll das mit der Diskette?
Das kann ich ned gebrauchen! Ich mein halt so wie an ner UNI.
mfg
Wowbagger
26.04.2001, 07:32
Bei 10 Rechnern in einem 100 MBit-Netzwerk funktioniert alles einigermaßen flott.
UNd was soll das mit der Diskette?
Das kann ich ned gebrauchen! Ich mein halt so wie an ner UNI.
Sei nicht so schreibfaul:
- Warum kannst Du "das" mit der Boot-Diskette nicht brauchen?
- Wie läuft das denn an Deiner UNI?
- Wie soll ein frischer Rechner denn booten, wenn kein System drauf ist? (außer per Diskette)
- Was willst Du eigendlich installieren, NT, 95/96/ME, W2K ???
- Welche Umgebung: für 'ne Schulklasse, zuhause im Wohnzimmer, etc. ????
was das so für ein Teil sein sollte
Was für ein Teil meinst Du ?
Die 3 Windows-NT-Start-Disketten kannst Du Dir mit "WINNT /OX" selber erzeugen.
Erklär mal bitte so ausführlich, daß auch Leute wie Wowbagger die Frage verstehen können. ;-)
Ansonsten:
Markt & Technik, Kompendium NT 4.0 [..Daten nicht zur Hand..] -> gute Info für Einsteiger !!
SAMS, Windows NT Server 4.0, ISBN 3-8272-2010-6, (DM99,95) S.69ff (wenig Info)
bhv, blaue Reihe, Windows NT 4.0, ISBN 3-89360-337-9, (DM 59,-) S. 673ff, insbes. S697ff (viel Info)
Oder in der technischen Referenz zu Windows NT (ca. DM 300,-) -> "Der Setup Manager"
Oder schau Dir mal die Installations-Optionen an: "WINNT /?"
Hi zusammen!
Ich bin Scripter und hab schon mehrere OS´s verscriptet. 1. Man muß nicht von einem Server aus installieren, außen man braucht die RemoteInstallationsDienste, oder es ist kein DHCP- und DNS-Server verfügbar! (Selten)
2. Startdiskette erstellt man mit einer Hardwareerkennung über einen PCI-Scan und Board-ID-Ausleesung. In der Netcard.map werden die Dos-Treiber deklariert und auf Diskette zur Verfügung gestellt.
3. Am leichtesten läßt sich Win2000 verscripten, obwohl BUG´s lassen auch hier grüßen!
4. Es sollte ein DHCP- und DNS-Server im Netz zur Verfügung stehen (TCP/IP), damit das TCP-Protocoll geladen werden kann (keine halben Sachen); ist dies nicht der Fall muß der RIS als DHCP- und DNS-Server konfiguriert werden (bei Rollouts vorzugsweise eingesetzt)
5. Antwortdateien lassen sich mit dem SetupMgr (WIN98: Batch98 oder WinBatch) erstellen und dann muß aber händisch nachgearbeitet werden, weiteres verscripten erfordert breitgefächertes Wissen im Back-Office-Scipting!!
dolphin26
27.04.2001, 10:39
oder versuchs einfach mit imagecast 2.x
Keine Bootdisk, weil das die User(siehe unten) nicht checken, und es viel zu kompliziert ist.
Naja, da wird der Rechner(ohne Bootdisk) gestartet und dann macht er ne Remote Installation durch irgendein Programm(hab den Namen vergessen).
Mhm, ka. Aber irgendwie gehts, ich denke, der installiert jedesmal ne startdatei mit drauf, die den nächsten bootvorgang regelt. Aber wie das eigentlich funktioniert, war ja meine Frage.
Eigentlich WinNT4.0 - Gibts was, das besser läuft, und trotzdem bilg is? - Ich meine besonders, da Micrsosoft ja den Support für Produkte mit einem Alter von über 4 Jahren einstellt (und das hat WinNT4.0 ja inzwischen erreicht). Kann es sein, dass es dann keine neuen Erweiterungen mehr gibt?(z.B.: Security Updates?)
Ne Schulklasse.
Und dass die keien Startdiskette im Computerraum verfügbab haben, is ja wohl auch klar, oder?
@ dolphin26:
Was is imagecast 2.x ?
Hersteller, Preis - am besten gibst die HP an.
@Lektor:
Hast Du da ein Tut darüber?
Dann gibs mir mal, oder hast vielleicht Lust, mir das zu erklären? Dann schrieb mir einfach mal ne Mail - vorausgesetzt, du hast so viel Zeit? *g*
mfg
Wowbagger
27.04.2001, 22:59
Keine Bootdisk, weil das die User(siehe unten) nicht checken, und es viel zu kompliziert ist.
Was, bitteschön, ist so kompliziert daran, eine Diskette in ein Diskettenlaufwerk zu stecken und dann den Rechner einzuschalten (Power-Knopf drücken) ????
Davon abgesehen: was haben die Anwender (hier: Schüler) mit der INSTALLATION zu tun?
ich denke, der installiert jedesmal ne startdatei mit drauf, die den nächsten bootvorgang regelt.
Was heißt hier "jedesmal"? Wie oft willst Du einen Rechner denn installieren?
Naja, da wird der Rechner(ohne Bootdisk) gestartet und dann macht er ne Remote Installation
Und wie bitteschön startet ein Rechner, der kein Betriebssystem hat, wenn nicht von einer Boot-Diskette?
(Ja, ja, auch vom Boot-Prom der Netzwerkkarte möglich, aber es wäre absolut unüblich und auch unsinnig, der Netzwerkkarte ein Boot-Prom zu verpassen, nur um eine Betriebssysteminstallation anzuwerfen)
Eigentlich WinNT4.0 - Gibts was, das besser läuft, und trotzdem bilg is?
Linux ?
W2K ?
Aber:
Wozu der Aufwand, warum nicht einfach auf jedem Rechner die Windows NT-Workstation "ganz normal" installieren?
Ich habe für diesen Fall immer 20 CD's (gebrannte) zur Hand, die Installation auf allen Rechnern parallel angeworfen und war auch nach 2 Stunden fertig.
MHMustang
28.04.2001, 01:50
@wowbagger
du hast doch bestimmt mitbekommen das er keine lust und laune hat zig leuten zu erklären das die eine disk in floppy legen sollen und warten müssen bis die fertig ist, damit die disk wieder raus kann. macht keinen sinn. eine remoteinstallation ist eine unbeaufsichtigte installation eines os.
eine remoteinstallation kann auch schon durch eine cd erfolgen, wenn die entsprechend eingerichtet ist. z.b. die cd startet fragt ab ob eine primäre, formatierte partition vorhanden ist, wenn nicht wird sie erstellt und formatiert.
ist das fertig soll sich windows selber installieren. und fertig ist der rechner in einer grundausrüstung.
@operator
die hardware muss dazu schon vorhanden sein.
die netzwerkkarten sollten eine WAKE-UP-LAN-Funktion unterstüzen. dann brauchste ne feste ip für die pc. damit ist es möglich auch nur einzelene pc anzusteuern und die installation laufen zu lassen. dazu sollten die user die rechner die nacht über an lassen. dann schickst deine installationsroutinen über das lan ab.
zur remoteinstallation kannste alle win-produkte nutzen auch office, internet explorer usw. bei win9x gibt es die msbatch.inf da stehen viele bunte dinge drin die du später im windows finden wirst. bei win98se musste jedoch zweimal manuell enter drücken -> großer nachteil.
bei win nt hiess die file unattend.txt, hier stehen so ungefähr die gleichen dinge drin.
als server kannst win nt, w2k server oder adv.serv nutzen und auch novell. mit linux und os/2 warp hab ich keine erfahrung dazu.
@dolphin
der nachteil bei einem image ist das bei nt es eine SID gibt, die darf nur einmal in einem lan vorkommen, weil sonst probz auftreten. du kannst zwar die SID manuell ändern, macht aber bei xxPC keinen sinn, was soll doppelte arbeit? die SID wird bei der installation nur einmal eingerichtet.
@lektor
dann kommst auch noch dran. wenn du schon so viele scripte geschrieben hast, schick ihm einfach eins wobei hervorgeht was dabei abläuft.
und noch für mich, mir kannste schreiben wie du hardware in solche scripte richtig einbindest, das nur der treiber geldane wird. z.b. mein nvidia. der treiber ist auf meiner installationscd mit bei, ebenso der treiber für meine sblive.
gruß mustang
Wowbagger
28.04.2001, 16:50
Original erstellt von MHMustang:
@wowbagger
du hast doch bestimmt mitbekommen das er keine lust und laune hat zig leuten zu erklären das die eine disk in floppy legen sollen und warten müssen bis die fertig ist, ....
Mustang,
was ich nicht verstehe ist: WARUM müssen unbedingt die Schüler die Boot-Diskette einlegen?????
a.) Die Schüler sollen installieren lernen: warum dann "unbeaufsichtigt"?
Außerdem: wie will ich denen den Installationsablauf beibringen, wenn ich noch nicht einmal sagen kann: "Vor dem Einschalten bitte die Diskette ins Laufwerk schieben"?
b.) Die Schüler sollen gar nicht lernen, sondern nur helfen, damit es schneller geht:
- Wenn der Rechner nur eingeschaltet werden soll: schaffe ich bei 18 Rechnern auch (gerade noch so) ohne Hilfe
- Booten von CD: genauso "kompliziert" wie von Diskette.
Tut mir leid, aber ICH VERSTEHE NICHT, WO DAS PROBLEM LIEGT.
WAS haben die Schüler mit der INSTALLATION der Rechner zu tun ?????
Wenn Du es verstanden hast, MHMustang, sei so nett und erklärs mir in einfachen Worten *liebguck*.
Am besten wäre es jedoch, wenn Operator zum obigen Post von mir nochmal Stellung nehmen würde
MHMustang
28.04.2001, 17:05
hi wowbagger
jetzt muss ich mich doch fragen mit wem ich es zu tun hab, kannst ja ne pm schicken. ;-)
also wenn du schüler mitbekommen sollen wie das schulnetz funktz, dann ist es doch leicht dies auch lahmzulegen. dann lass ich die doch lieber an rechner ran die mit dem schulnetz nichts zu tun haben, weil da können die sich abschießen, nuken, faken und was noch so alles spaß macht. dann können die dort mit viren rumspielen ,.....
ich denke mal die schüler sollen mit den kisten arbeiten und nicht all die guten dinge verbocken.
es ging ja auch nicht dadrum das die schüler lernen sollen wie man ein system aufsetzt, sondern um die remoteinstallation.
deswegen ist ja operator hier hergekommen um zu wissen wie es funktz mit einer solchen inst.
und da würde hier lektor ins spiel kommen, indem er uns postet wie diese scripte richtig erstellt werden. was der inhalt ist kann sich operator selber beibringen, dauert so ca. 10min. dazu nimmt er sich einfach mal das progie batch98.exe, wurde auch schon gepostet und ist auf der win98 cd zu finden.
die aufgabe von lektor sollte ja nur noch sein, wie die hardware mit treibern richtig in die file eingebunden werden kann. soundkarten, grafikkarten, netzwerkkarten usw.
also dann....
gruß mustang
@wowbagger meine email: matzeskasten2@gmx.net
Eigentlich habe ich nur drauf hingewiesen (was bei unterschiedlicher Hardware Sinn macht) eine Hardwareerkennng mit einzubinden, mit der ich dem Maschinentypen eine Variable zuordnen kann und die Netzwerkkarte ausleese, um den richtigen Dos-Treiber zu laden, um das Netzwerk zu starten. 1. Tip zur Hardwareeinbindung: Unsignierte Treiber zulassen, [Unattended] DriverSigningPolicy = ignore
MHMustang
29.04.2001, 01:00
@lektor
wie kann ich denn in der file msbatch.inf nun meine hardware einbinden, so dass der treiber gleich mit installiert wird.
es ging einmal um meine soundkarte und um den nvidia treiber.
mustang
Also meine erste Frage war ja, ob mir vielleicht freundlicherweise jemand einfach nur den Ablaus einer Remoteinstallation erklären kann.
Is das so schwer?
Ich flehe Euch auf Knien an!
BuHas reisst euch zusammen und bringt eine Antwort!
In freudiger Erwartung,
mfg
Wowbagger
03.05.2001, 11:51
Original erstellt von Operator:
Also meine erste Frage war ja, ob mir vielleicht freundlicherweise jemand einfach nur den Ablaus einer Remoteinstallation erklären kann.
Und genau diesen Ablauf habe ich in meinem ersten Post grob beschrieben.
Das Setupprogramm WINNT.EXE hat verschieden Optionen (tipp mal: WINNT.EXE /?)
U.A. ist auch die Angabe einer "Antwortdatei" möglich. Dies ist eine ASCII-Datei, in der die im normale Installations-Dialog geforderten Antworten stehen.
Beispiel:
[Unattended]
OemPreinstall = yes
NoWaitAfterTextMode = 0
NoWaitAfterGUIMode = 0
FileSystem = ConvertNTFS
ExtendOEMPartition = 0
ConfirmHardware = no
NtUpgrade = no
Win31Upgrade = no
TargetPath = WINNT40
OverwriteOemFilesOnUpgrade = no
KeyboardLayout = "German"
[UserData]
FullName = "Alfred E Neumann]
OrgName = "MAD"
ComputerName = PC01
[GUIUnattended]
OemSkipWelcom = 1
....
....
[TCParamSection]
DHCP = no
IPAddress = 192.168.10.5
Subnet = 255.255.255.0
Gateway =
.....
....
und so weiter.
In der Technischen Referenz zu Windows NT gibt es das Porgramm "Setup-Manager", mit dem sich eine solche Antwortdatei recht einfach generieren läßt.
Installationsstart mit: WINNT /U:[Name der Antwortdatei]
Mit dem Netzwerk-Client-Manager eine Diskette erstellen, mit der der Client booten kann, eine Netzwerkverbindung zum Installationsserver aufbaut und anschließend die unbeaufsichtigte Installation ausführt.
Was allerdings die Schüler in diesem Zusammenhang zu suchen haben, verstehe ich immer noch nicht :-(
Daneben gibt es noch das CPS (Computer Profiled Setup) oder das Programm SYSDIFF zur gleichzeitigen Installation von Anwendersoftware.
So, ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen. Wenn nicht: dann eben NOCHMAL posten (und NOCH genauer Fragen).
:-)
*g*
Vielleicht willst Dus ja nicht verstehen, aber ich sags gern nochmal ausführlich - kann ja sein, dass die Sache nicht richtig rueber gekommen ist:
Situation:
Schule, Computerraum. Schüler sind grundsätzlich unmögliche Computer-User, die ständig alles verstellen, Keylogger installieren, Trojaner installieren,...... .
Um dies zu unterbinden, sollen die Computer im Computerraum sich bei jedem Neustart quickformatieren und dann WindowsNT + MSOffice + Netscape + .....(halt noch ein paar sachen). eben genauso, wie an jeder Universität im CIP-Pool.
Und diesen Vorgang möchte ich einfach, verständlich, sozusagen "idiot proof", und schematisch erklärt haben.
Ausserdem will ich wissen, ob man dazu Programme braucht, oder ob es ohne geht. Und wenn ja welche, und wie diese Funktionieren.
Verstanden??? - Ich hoffe doch.
mfg
P.S.: Verstehst Du jetzt auch, dass ein ständig wechselnder "Parteiverkehr" in so einem Computerraum, der teilweise nicht einmal weiss, dass es überhaupt eine Config.sys und autoexec.bat gibt, nicht mit diversen Bootdisketten rumhantiweren kann?
Wowbagger
03.05.2001, 19:36
Ich denke, jetzt habe ich verstanden.
Habe keine Lösung parat. Werde (wenn Zeit vorhanden) darüber nachdenken -> könnte auch für unsere Ausbildungstätte interessant sein.
Bei uns war angedacht: Disk-Immages auf dem Server zu lagern und bei Bedarf zurückzuspielen.
Aber wir haben WIN 9x.
Wenn Ihr NT Workstation habt, könnt Ihr die Kiste dicht machen, so daß KEIN User da was verstellen kann. Stzichwort: Poledit, Serverbasierende Profile, verbindliche Profile, usw. Der User könnte nicht mal 'ne Taste drücken, wenn Du es nicht erlaubst.
Ansosnten: JEDESMAL eine komplette Installation? Weißt Du, wie lange das dauert?
P.S. Ich kenn Deine UNI nicht und weiß auch nicht, was die da tun. Farge doch dort einfach mal, welche Lösung die haben.
@Wowbagger: Wenn schon dann mit .udf-Datei!
Und in Deiner Beispielanwortdatei kann ich bei ExtendOEMPartition = 1, NOWAIT nicht entdecken, und wo ist OEM-Skip and Number; also vergessen wir doch einfach mal dieses Beispiel oder? Und dann ist da noch die Vergabe des Computernamens, manuell oder generiert; und wenn manuell wie lösen wir das dann?? Ich glaube eine unattend-Installation mit Office-Einbindung fällt nicht einfach vom Himmel ins Hirn!!
Und so wie ich unseren Teacher hier verstehe, will er mit refrech-Rechnern arbeiten, wo eine Remoteinstallation ja wohl zulange dauert! (oder Abends anwerfen und morgens arbeiten) Wäre es da nicht sinnig eine serverbasierte Imageinstallation zu machen. Diskette rein Netzwerk starten, PQDI-Pro vom Server starten und abgelegtes Image aufspielen. Dieser Spaß dauert einschließlich formatieren ca. 7 min!!!
Für jeden Rechner eigenes Image ablegen!!!
Wowbagger
04.05.2001, 11:51
Original erstellt von Lektor:
@Wowbagger:
Und in Deiner Beispielanwortdatei kann ich bei ExtendOEMPartition = 1, NOWAIT nicht entdecken, und wo ist OEM-Skip and Number; also vergessen wir doch einfach mal dieses Beispiel oder?
Das sollte ein Beispiel dafür sei, wie eine solche Datei prinzipiel aufgebaut ist. (wie man an den vielen "....." vieleicht erkennen konnte).
Original erstellt von Lektor:
Und so wie ich unseren Teacher hier verstehe, will er mit refrech-Rechnern arbeiten, wo eine Remoteinstallation ja wohl zulange dauert! (oder Abends anwerfen und morgens arbeiten) Wäre es da nicht sinnig eine serverbasierte Imageinstallation zu machen. Diskette rein Netzwerk starten, PQDI-Pro vom Server starten und abgelegtes Image aufspielen. Dieser Spaß dauert einschließlich formatieren ca. 7 min!!!
Für jeden Rechner eigenes Image ablegen!!!
Das hatte ich auch angedacht: ich darf mich selbst zitieren:
Bei uns war angedacht: Disk-Immages auf dem Server zu lagern und bei Bedarf zurückzuspielen
Aber jetzt bist Du gefragt!
Ich hab' noch kein Disk-Immage erstellt, kann daher keine Schritt-für-Schritt Anleitung geben.
Operator möchte:
Und diesen Vorgang möchte ich einfach, verständlich, sozusagen "idiot proof", und schematisch erklärt haben
Könntest Du so nett sein, und dies hier mal aufschreiben (Wenn möglich mit Angabe der notwendigen Software und ggf. Beszugsquellen)?
Hast schon Recht Wowbagger, ich sollte mir beim Lesen der Posts mehr Zeit nehmen und nicht einfach so schnell überfliegen, sorry!
So dann will ich mal mein Bestes versuchen. Den Aufbau der Startdiskette, sowie die Scripte dadrauf wären ein wenig zu viel zu posten. (Wowbagger wenn de möchtest schick ich se Dir per Mail)!
Vorraussetzung für die Startdikette ist natürlich DHCP- und DNS-Server! Ich verbinde mich mit dem in .bat eingetragenen Intallationsserver, der auch Workstation sein darf, mit dem Share, daß wir mal DriveImage nennen!
In diesem Share ist die Dos-Version von Drive Image Pro(neuere Version, denn alte Verion hat Problem mit Netzwerk, Ghost funzt auch)
abgelegt. In diesem Verzeichnis legen wir auch Unterverzeichnisse für die einzelnen Images der Rechner an. Wir starten pqdi.exe über Netz und haben jetzt die Möglichkeit Image von Rechner übers Netz auf dem Server/Workstation abzulegen oder auf die formatierte Partition des Clients zurückzuspielen. Ghost und Drive Image sind wirklich selbsterkläred!
Auf dem Installationsserver liegen natürlich auch noch ein paar Scripte die greifen (z. B. die Startroutine zum Starten der einzelnen Betriebssysteminstallationen).
Das Problem ist nur, man kann so was nicht mal so eben in einem Post idiotensicher rüberbringen, außer ich poste alle Scripte und erklär jede Zeile einzeln und das ist auch mir zuviel sorry! Drive Image oder Ghost findet man auch im Netz (ist aber keine Freeware), wichtig ist halt nur die Dos-Version starten (bei Drive Image gibts da glaub ich ne Option Dos-Diskette erstellen).
Mhm, die beiden Proggies schau ich mir mal an, thx soweit.
Aber ihr faselt da immer noch was von ner Startdiskette, und die ist, wie ich ja schon erklärt habe, absolut indiskutabel!
Was kann man da dann machen?
mfg
so.... für diese geschichte brauchst du weder programme noch sonstwas. auch keine disketten. alles was du brauchst ist eine bootp-fähige netzwerkkarte. ind der regel ist das in solchen öffentlichen räumen vorhanden.
zu problem 1:
du erstellt mit dem setupmanager eine antwortdatei. dies wurde weiter oben beschrieben. diese unattended.txt (der name wird automatisch vergeben) muß angepaßt werden derart, daß du oemskip auf 1 setzt (annahme der lizenzbedingungen) und den key der sw eingibst. detaillierteres dazu findest du in MS white papers.diese unattendes brauchst du für jede hardwarekonfiguration. eine unattended läuft nur auf exakt gleichen hardwarevoraussetzungen. dann erstellst du einen "musterrechner", also einen rechner mit blankem OS. von diesem machst du mit sysdiff einen "schnappschuß". danach installierst du die gewünschten oder bzw. erforderlichen anwendung. danach erstellst du wiederum mit sysdiff eine referenzdatei, die die änderungen zum blankorechner festhält. ie verfahren sind leicht unterschiedlich zwischen nt 4 und 2k. 2k hat da schon mehr automatisiert. dennoch mußt du ein paar details noch nachlesen. So ganz aus dem kopf kann ichs auch nicht niederschreiben.
zu 2:
wenn du deine benutzerprofile erstellt, kannst du ihnen alles zuweisen, was sie benötigen. also desktop-oberfläche, einstellungen, etc. wenn du dann die festgelegten profile umbenennst in "user.man" (man steht für mandatory) ist dies quasi fixiert, also zwingend. deine user können alles anstellen was sie wollen, aber die die vom user angewandten änderungen werden nicht gespeichert. auch wenn es ihm so erscheint *g*. beim nächsten neustart hat er wieder sein genau von dir festgelegtes profil mit den von dir festgelegten einstellungen.
aber wie gesagt, das alles ist in den white papers von microsoft sehr detailiert beschrieben. auch die online-hilfe kann da schon einiges wissen vermitteln.
uch hoffe, ich konnte dir helfen,
mfg,
cat
MHMustang
07.05.2001, 19:09
noch ne kleine anmerkung.
der zweite "schnappschuss" sollte eher mit windiff gemacht werden. da hier nur noch eine differenz zum ursprünglichern hergestellt wird.
@cat
nach welchem whitepapers sollte man dabei suchen, hab echt schon viel durch mit lesen.
mustang
http://www.rz.rwth-aachen.de/winnt/wks/wsh3-98.html
Unbeaufsichtigte Installation von Windows NT Workstation 4.0
allerdings in diesem fall nur nt 4.0
aber ich denke das reicht für den anfang.
gruß, cat
Zitat: "eine unattended läuft nur auf exakt gleichen hardwarevoraussetzungen."
glaub ich nicht
Zitat: "für diese geschichte brauchst du weder programme noch sonstwas. auch keine disketten."
glaub ich nicht
Praxis und Theorie sind nicht das selbe!
Immer schön white paper lesen, macht richtig schlau! (Nowait)
is aber so...
für unterschiedliche hardware-profile brauchst du unterschiedliche unattendet.txt ´s.
believe me...
cat
Glaub ich Die leider nicht Cat, da ich schon für mehrere Großfirmen Scripte geschrieben habe, Firmen mit mehr als 12500 Clients.(Sehr bekannte renomierte Firmen, IP meines Posts gibt Aufschluß darauf, in welcher Firma ich z. Z. scripte!)
Und die hatten mit Sicherheit verschiedene Hardwareplattformen. Es wird ein Maschinentyp generiert und nach der Variablen wird die Hardware in Scripte eingebunden und nicht in der Antwortdatei.
Glaub mir, ich mache meinen Job schon ca. 20 Jahre!
Auszug aus den Microsoft Fragenpool:
11.You want to automate the installation of 2 different hardware konfigurationed pc´s .
Required: Automate the installation on a workgroup.
Optional: Automate installation of apps.
Optional: Have it join a domain during installation.
[...]
Solution: Create two unattended.txt files for hardware configuration and add appropriate lines included to
join the workgroup for both platforms.
Create a UDF file. Use sysdiff to make a difference file. Apply the
difference file.
[...]
ich weiß bis dato nicht, daß man dies mit scripting umgehen kann. wenn ja, dann hut ab, denn es ist nicht wirklich eine der allersimpelsten dinge..
cat
und noch was zum lesen:
http://members.kr.inter.net/hoon32/mcse/70-73_ntws/nt_wrk_src4.html
[Dieser Beitrag wurde von Cat am 10. Mai 2001 editiert.]
MHMustang
12.05.2001, 23:49
folgendes hab ich noch für eine remoteinstallation von winNT von novellservers aus gefunden.
http://www.nwadmin.de/nt-zen.html
viel spaß damit
mustang
Hm ... Ich hab mal was von so nen Netbios gehört das wenn kein Betriebsystem von HD oder Disk gebootet werden kann ein eigenes Rom OS startet dann gibt man konfiguration der Netzwerkkarte an und Name/Pass und kriegt Zugriff auf das Netzwerk. Keine Ahnung was das für ein OS ist auf jedenfall muss es ja Doskombitabel sein wenn man Win installieren will glaub aber das war für Unix ...
MHMustang
21.05.2001, 08:06
diese startvariante bezieht sich auf einen chip der auf einer netzwerkkarte integriert ist.
in diesem chip stehen informationen zum startverhalten des rechners.
mir ist es nur bekannt, dass sich solche karten in einem novellnetz befinden. es wird ein dos gestartet und weiter geht es mit den infos/treibern für das novellnetz.
bei reinen windowsnetzen (Server = WinNT) keine ahnung.
mustang