Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Software vs Hardware
Hallo,
ich frage mich schon länger ob Software in der Lage ist Hardware zu beschädigen.
Software bin ich in der Lage wiederherzustellen (regelmäßiges Backup auf mehrere Medien), es kostet nur etwas Zeit.
Wenn eine Schadsoftware jedoch in der Lage sein sollte Hardware zu beschädigen sieht das etwas anders aus, dann wirds u.U. teuer.
Ist so etwas überhaupt möglich, und wenn ja, wie kann ich mich davor schützen?
Gruß
H
PS:
Von der Festplattenverschlüsselung weiß ich und habe mich diesbezüglich auch schon abgesichert.
Auch weiß ich, dass man Lüftergeschwindigkeiten per Software auf vielen Mainboards anhalten kann, nur um dann sowas wie CPU-Heat zu starten.
(Ich habe Wakü, also kein Problem mit Lüftern) Aktuelle Biostypen sind aber in der Lage diese Gefahren mit verschiedenen Strategien abzuwehren.
Also es gibt die Möglichkeit die Firmware von z.B. DVD-Laufwerken zu verändern. Mir is aber noch nicht bekannt das dadurch wirklicher Schaden (das Laufwerk geht in Flammen auf z.B.) bekannt.
Ja stimmt, auch gibt es ja Windows-Biosflasher. Diese könnten erheblichen Schaden anrichten.
Mein Meinboard hat zum Glück einen gesetzten Flash-Schutz-Jumper....
Kann man denn gegen das "kaputtflashen" eines Silberscheibenlaufwerks was machen, bzw das verhindern?
Gruß
H
theoretisch moeglich, wenn der firmwarechip einen bootloader hat und nur ueber den neue firmware aufgespielt werden kann.
wird bei einem ueberspielvorgang dieser beschaedigt (sagen wir mal absichtlich), dann hast du einen neuen briefbeschwerer.
bei optischen laufwerken kann das durchaus moeglich sein, es muss aber nicht.
mainboards scheinen da schon resistenter zu sein. die software meines BIOS z.b. soll man angeblich mit ner bootcd wieder hinkriegen, egal wie zerschossen...
bei zerschossenem bios kann man auch so sachen wie hotswapping (heisst doch so?) machen, wo du ein funktionierendes, baugleiches mainboard anwirfst, im betrieb den geschossenen chip in das laufende board einsetzt und dann auf wundersame weise das bios zurueckgeschrieben wird...
oder man laesst sich einen neuen chip vom hersteller schicken und pflanzt den ein, sofern die teile gesockelt sind...
hardwaredefekte durch software kannst du getrost vergessen. ausversehen wirds eher nicht passieren und mutwillige zerstoerung findet eh einen weg.
habe du lieber angst um deine daten, denn die kannst du nicht mit einem packen geld wieder ersetzen...
Ja, Datensicherung ist ein eklatantes MUSS.
Frei nach dem Motto
Von wichtigen Daten existiert ein Backup! Existiert kein Backup, waren die daten nicht wichtig.
sichere ich ja regelmäßig.
Ich dachte nur, dass Schadsoftware mittels verschiedener Möglichkeiten schon in der Lage sein könnte Hardware zu beschädigen, jedoch schaut es so aus, als ob diese Gefahr doch relativ gering ist.
Gruß
H
opensource
07.06.2007, 07:17
das kommt ganz darauf an was du als beschädigen bezeichnest,
theoretisch müssts doch ganz einfach möglich sein code zu entwickeln der wie ein Übertacktungsprogramm beim booten den fsb oder den multiplikator im Bios hochdreht, bzw, Ram Timings usw,
auf diese art und weise könnte man definitiv einiges an schaden anrichten,
wundert mich eigentlich dass es noch keinen (mir bekannten) virus gibt der nur den grafikkartentakt anhebt bis die karte abraucht, freeware dazu gibts ja "on mass".
grüße
os