Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Programmers Friend"
Sorry für das Subject, war schwer, einen aussagekräftigeren Titel zu finden ,-)
Grundidee: Ein Programm welches:
- Projektmanagement übernimmt (also Zeitrahmen, deadlines, TODOs etc...)
- Einen login für Programmierer bietet und die Zeit stoppt und loggt, wer wie lange an welchem Sub-Projekt arbeitet.
- Nach dem Login und auf Kommando ("presets") entsprechende benötigte Programme aufruft, je nach Programmierer und Subproject z.B. vim, emacs, make, gcc, qtdesigner, nen browser (wenn das projekt ne hp ist), etc...
- Das "abhaken" von TODOs, Bugs etc... erlaubt.
- Eine Möglichkeit zum Versionsmanagement bietet (entweder konfigurierbare Schnittstelle zu nem belibigen Programm was das mach [z.B. CVS] oder ein eigenes System)
Sinnvoll wären auch noch sowas wie Vergleiche von vorher geschätzer Projektdauer und tatsächlich gearbeiteten Studen usw. usw. Vielleicht könnte man auch noch Template-Management mit reinnehmen, so dass wenn ich ne neue C-Datei anlegen will ein GPL-Header und "Author: Henning" drinsteht.
Hatte erst überlegt, das alleine fertig zu machen und eventuell kommerziell rauszubringen. Der Hauptgrund warum ich so'n Programm haben will ist aber die Zeit, drum hab' ich die nicht um das Programm alleine zu schreiben ;-)
Henning
Hier ist eben die Frage ob sich das lohnt...
- Projektmanagement übernimmt (also Zeitrahmen, deadlines, TODOs etc...)
Mmmm. Ich finde das erreicht man eigentlich mit dem durchnittlichen Kalender ganz gut :D
Jaja, ich altmodischer Mensch ;)
- Einen login für Programmierer bietet und die Zeit stoppt und loggt, wer wie lange an welchem Sub-Projekt arbeitet.
Denke nicht, dass das Sinn macht. Die Zeit in der jemand eingeloggt ist, kannst du nicht wirklich als Stundenanzahl nehmen, für irgendeine Messung. Die Stundenanzahl, die zum Beispiel ein Projekt kostet, ist auch in der Regel nie die echte Stundenanzahl, die wirklich aufgewendet wurde. Teilweise sind es mehr Stunden, die können allerdings wegen Konkurenz nicht in Rechnung gestellt werden, teilweise sind es weniger Stunden, die werden natürlich nicht in Rechnung gestellt ;)
Sollte ich sowas wirklich brauchen, nehm ich wmWork :D
- Nach dem Login und auf Kommando ("presets") entsprechende benötigte Programme aufruft, je nach Programmierer und Subproject z.B. vim, emacs, make, gcc, qtdesigner, nen browser (wenn das projekt ne hp ist), etc...
Nichts was man nicht durch ein kleines Script oder simple Verknüpfungen auch machen könnte.
- Das "abhaken" von TODOs, Bugs etc... erlaubt.
ToDOs, Bugs, siehe zum Beispiel Eclipse.
Alles was darüber hinaus geht, wie zum Beispiel ChangeRequests, etc. wird in größeren Datenbanken geregelt.
Bugtracking gibt es genug Tools, Bugzilla, Mantis (*würg* ich hab grad Mantis so satt...)
- Eine Möglichkeit zum Versionsmanagement bietet (entweder konfigurierbare Schnittstelle zu nem belibigen Programm was das mach [z.B. CVS] oder ein eigenes System)
Siehe hierzu auch Eclipse. Ansonsten kannst du CVS sehr komfortabel auch einfach so bediehnen ;)
ielleicht könnte man auch noch Template-Management mit reinnehmen, so dass wenn ich ne neue C-Datei anlegen will ein GPL-Header und "Author: Henning" drinsteht.
Würde jetzt mal behaupten, jede halbwegs vernünftige IDE hat sowas :D
Zum letzten Punkt:
Die Idee war ja grade, keine IDE zu verwenden, sondern halt ein Programm, dass mir meine Lieblinge startet (wenn sein MUSS, auch ne IDE). Mich würd halt als Maßstab schonmal interessieren, wieviele Stunden ich an nem Projekt wirklich gearbeitet habe.
Okay meine Progs könnte ich wirklich mit nem script aufrufen, aber das sollte halt alles ein bisschen schön universell sein, dachte ich, mit variablen frontends. z.B. einem Konsolenfrontend, etwa so:
> login henning
< Author Henning logged in.
< TODO:
< [x] Das hier bei BuHa vorschlagen
< [ ] Jemanden finden, der dieses Programm mit mir schreibt
< [ ] Das Programm schreiben
< [ ] Reich werden, Weltherrschaft
> define action talkbuha opera http://www.buha.info/board/showthread.php?p=317644#post317644
> talkbuha
< "talkbuha" finished, after 10 Minutes.
> log Beispiel für Konsolenfrontend gegeben, versucht einen Sinn zu finden und zu erklären
Weiterer Vorteil gegenüber "herkömmlichen" Methoden: Es lässt sich im Nachhinein nachvollziehen, wann man wirklich was gemacht hat
boeseRaupe
12.10.2004, 21:18
hmm......., bin mir ned sicher, ob ich`s überlesen hab, aber in welcher Sprache wilst das schreiben?^^ (Wär vill. nicht schlecht das anzugeben um jemand zu finden, der dir hilft....)
mfg boeseRaupe ;)
Bin ich nich nicht ganz sicher. In der engeren Auswahl stehen bei mir bis jetzt Gwydion Dylan (http://www.gwydiondylan.org) und C++, da ich die Anwendung für kaum Perfomancekritisch halte aber OOP für die Struktur vllt ganz elegant ist, lasse mich aber auch gern von anderen Vorschlägen diesbezüglich "inspirieren" :-)
Würde dir eher zu C++ raten, wenn du so einen Exoten wie Dylan benutzt wird es dir schwer fallen, Helfer zu finden.
Würde dir eher zu C++ raten
Dagegen spricht wie üblich die langsame Entwicklungsgeschwindigkeit der Sprache.
wenn du so einen Exoten wie Dylan benutzt wird es dir schwer fallen, Helfer zu finden.
w
Nein, so exoten haben üblicherweise ne intakte Community in der man leicht kompente Leute findet.
Nein, so exoten haben üblicherweise ne intakte Community in der man leicht kompente Leute findet.Nun, er hat doch hier gepostet..? Da als Alternative nur C++ angegeben war, hab ich eher dazu geraten.
Von mir aus kann das ganze auch in C, Shell-Script, Python oder sonstwas laufen :-)
Hatte mich da noch nicht so festlegen wollen, was würdet ihr denn vorschlagen?
Wenn dir das so egal ist, probiers doch mal mit Ruby. Ist zwar _fast_ auch schon ein Exot, bietet aber einiges für so ein Projekt. Wollte schon immer mal was 'richtiges' in Ruby coden, also wenn du dich dafür entscheidest, sag bescheid.
boeseRaupe
13.10.2004, 12:19
Wenn du in C++ codest, würd ich eventuell auch mein bescheidenes wissen beisteuern......
boeseRaupe
Hmm... Ruby hätte für mich den Nachteil, dass ich da null Erfahrungen drin habe (also hier steht zwar son Buch rum, hab aber nie reingeguckt ,-)
Andererseits kann das ja auch ein Vorteil sein, so von wegen Horizont erweitern etc...
Da du Ruby besser zu kennen scheinst: Wie siehts mit der Portabilität aus? Ich meine, können wir da später ne Windows UND ne Linux Version vom selben Source compilen?
Nix kompilieren, ist 'ne Scriptsprache. Von daher - ja, kann man einfach portieren.
Nja, okay, also wenns da auch Interpreter für mehr als eine Plattform für gibt wüsste ich nichts weiter was gegen Ruby sprechen sollte... ich muss es mir halt nur selbst erst noch reinziehen *g*
Für Linux und Windows gibt's auf jeden Fall Interpreter, weiß nicht, an welche Plattformen du noch gedacht hast.
Das Ruby-Buch gibt's irgendwo (legal) zum Downloaden, musste kurz googeln. Bei manchen/vielen Linux-Distributionen ist es sogar mit auf CD, zusammen mit dem Interpreter.
oPerILaZ
14.10.2004, 10:41
hab ich ruby gehoert? : )
Ruby ist Toll!
Das Ruby Buch
www.approximity.com/rubybuch
Offizielle Ruby HP
www.ruby-lang.org
Dokumentation der Bibliotheken
http://www.ruby-doc.org/
Deutschsprachiges Rubyforum:
www.rubyforen.de
Englischsprachiges Rubyforum:
http://www.ruby-forum.org
www.selfruby.de
weiterhin in arbeit ; )
Zum Projekt:
die Idee find ich ansich nicht schlecht,
dachte auch schonmal an eine Stoppuhr die laueft sobald ein Programm den Focus erhaelt und stoppt wenn das Programm den Focus verliert...
schonmal www.egroupware.org angeschaut,
ist ein komplexes opensource (web) projekt managment tool,
zeiterfassung, adressbuch, wiki, sitemanager (cms), kalender, etc.
aber das ist halt fuer http,
willst du das den als opensource entwickeln? (auf weltherrschaft bin ich nich so scharf : )
so modular haett ich schon interesse sofern es die zeit zulaesst
Flash als GUI find ich auch sehr spannend (Lokaler Datenaustauch zwischen z.b. Ruby TCP Server und Flash mittels der XMLSocket Funktion von Flash)
blabla....
// edit:
ganz vergessen
RubyForge - OpenSource Plattform ala Sourceforge
www.rubyforge.org
(koennt man dann ja gleich anmelden, wenn opensource ; )
Sorry für das Subject, war schwer, einen aussagekräftigeren Titel zu finden ,-)
Grundidee: Ein Programm welches:
- Projektmanagement übernimmt (also Zeitrahmen, deadlines, TODOs etc...)
- Einen login für Programmierer bietet und die Zeit stoppt und loggt, wer wie lange an welchem Sub-Projekt arbeitet.
- Nach dem Login und auf Kommando ("presets") entsprechende benötigte Programme aufruft, je nach Programmierer und Subproject z.B. vim, emacs, make, gcc, qtdesigner, nen browser (wenn das projekt ne hp ist), etc...
- Das "abhaken" von TODOs, Bugs etc... erlaubt.
- Eine Möglichkeit zum Versionsmanagement bietet (entweder konfigurierbare Schnittstelle zu nem belibigen Programm was das mach [z.B. CVS] oder ein eigenes System)
Sinnvoll wären auch noch sowas wie Vergleiche von vorher geschätzer Projektdauer und tatsächlich gearbeiteten Studen usw. usw. Vielleicht könnte man auch noch Template-Management mit reinnehmen, so dass wenn ich ne neue C-Datei anlegen will ein GPL-Header und "Author: Henning" drinsteht.
Hatte erst überlegt, das alleine fertig zu machen und eventuell kommerziell rauszubringen. Der Hauptgrund warum ich so'n Programm haben will ist aber die Zeit, drum hab' ich die nicht um das Programm alleine zu schreiben ;-)
Henning
Projektmanagement ist ein bisschen mehr als TODOs, Zeitrahmen und anderes. Etwa Risikomanagement, Kosten-Nutzen abschaetzung, ... . Einerseits der Vollstaendigkeit und andererseits der kommerziellen Vermarktung entsprechend muesste da schon etwas mehr drinne sein. Es gibt wirklich gute Ansaetze fuer freie Teilumsetzungen. Hab leider meine Bookmarks versetzt. hmmm .... *trauer* :)
Das mit den presets finde ich etwas zu speziell. Selbst wenn man die benoetigten Programme einstellen kann, wuerde ich mich darueber aergern, dass ich ein Grossteil der Programme, naemlich die, die ich nicht benoetigen wuerde, wieder zu schliessen.
TODOs und Bugs siehe etwas Tutos. Wobei da die TODO mehr als nur primitiv ist. Entsprechend andere zu Tutos unabhaengige Software gibt es aber.
Versionsmanagement ist so eine Sache. Doku und Code zu vermischen halte ich grundsaetzlich fuer keine gute Idee. Zumindest wenn ich etwas entwickel fliessen in die Entwurfsdokumente, je nach Publikum auch ueberlegungen ein, die nicht jeden zu interessieren haben, nur um sie festzuhalten. Es gibt tolle Dokumentenverwaltungssysteme, sei an dieser Stelle mal erwaehnt, die ein Framework fuer die Hierarchische Strukturierung mit integrierter Versionsverwaltung bieten. Eins fand ich mal auf Souceforge ... *um meine bookmarks trauer*.
Fuer die Dauer des Projekts sind Projektplaene sinnvoll fuer die Planung der Meilensteine, Iterationen, ... was und wie du halt programmierst und Darstellungen in Diagrammen. Hier erwaehnenswert sind sicher Gantt Charts. Sind auch in Tutos vertreten und verwende ich auch in 'GanttProject'.
Wenn du mal das beduerfnis nach eine Ausgereiften Loesung hast, versuch mal die Rational Suite von ehemals Rational, jetzt IBM.
Wenn du sowas wirklich entwickeln moechtest, wuerde ich dich dabei mit Expertise gern unterstuetzen. Siehe auch http://dev.webreeze.de :)
mfg
Danke erstmal für die ganzen Beiträge und vor allem die vielen Ideen (hatte noch keine Muße mir die diversen Links anzugucken).
Und ja es stimmt, ich hatte mir noch bisher wenig Gedanken über die kommerzielle Seite des Projektmanagements gemacht.
Aber vielleicht kann man das ganze gleich so modular aufbauen, dass der Anwender selbst entscheiden kann ob und welches Versionsmanagement er nutzen will (zum Beispiel, sollte auch entsprechend für andere Module gelten).
Auch die presets etc... könnte man ja auf plugin-basis implementieren so dass a) Verschiedene Nutzertypen das Programm vernünftig für ihre Zwecke nutzen können
b) Die Funktionalität leichter zu erweitern ist
Und ja, ich hatte gedacht das evtl. unter GPL zu machen, vielleicht aber noch etwas lockerer, weil ich kaum nen Grund sehe die Nutzung für kommerzielles Projektmanagement zu verbieten.
(Hättes halt evtl. kommerziell versucht, wenn ichs allein gemacht hätte, OBWOHL die Software dann wesentlich mieser ausgefallen wäre)
Noch ein Vorschlag: Die Möglichkeit verschiede UI-Plugins zu nutzen, (also von mir aus wxWidgets [sofern das unter Ruby geht] und/oder ein einfaches Console-Plugin, wie ich weiter vorne schonmal simplifiziert dargestellt habe)
Henning, der sich jetzt "Ruby das Einsteigerseminar" reinzieht.
So, hab mir Ruby jetzt "reingezogen" und bin ebenfalls hellauf begeistert :-)
(insebesondere von den Blocks)
Jetzt wäre halt noch interessant, wer sich alles beteiligen wollte und dann könnte man ja anfangen ein etwas genaueres Konzept zu machen und loslegen... oder?
Ich wollte ja urpsünglich mit einsteigen, hab aber schnell gemerkt, dass ich eigentlich schon viel zu viel um die Ohren hab. Ich werde erst mal schauen, wie es hier weiter geht und dann evtl. mit einsteigen, wenn ich nicht mehr so viel zu tun hab.
Hat sich bei dem Projekt denn eigentlich schon was getan?
(insebesondere von den Blocks)
Na wart erstmal, bis Du trampolines entdeckst. Auch wenn die dort hässlicherweise als continuations bezeichnet werden :)
Na gut, inzwischen hab ich eigentlich auch zu viel um die Ohren, verschieben wirs erstmal ubestimmt, evtl. fange ich auch nebenbei doch in Dylan an (wenn mal irgendwo zwischendrin Langeweile herrschen sollte)