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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches DB-Format für folgendes Problem?



Schorschii
25.11.2002, 07:32
Hallo vielleicht findet sich hier ein Guru, der mir ein bisschen weiterhelfen kann.

Ich möchte eine Stundenerfassung, die schon in Access zum großen Teil existiert, neu konzipieren. Ich möchte nun davon weggehen, da es mit Access nur Probleme auf verschiedenen Rechnersystemen gegeben hat. (Die ganzen Scherereien, dass der UserPC Access selbst installiert haben muss, oder die Runtimes vom DeveloperPack laufen nicht so, wie sie sollten,Treiber-Probleme, wenn das Format Access 2002 ist, der PC aber AC97 installiert hat, und und und)

Die neue Fassung soll nun eine Trennung zwischen Applikation/Oberfläche und Datenhaltung beinhalten.

Festgelegt wurde dabei, dass die Applikation und Oberfläche in Visual C++ programmiert wird.

Nun zur Datenhaltung, welches Format soll ich dazu verwenden?

Es ist eine relationale Datenbank (ca. 20-30 Tabellen), sollte ohne Server laufen können, sollte erschwinglich sein. Ausserdem sollte Sie relativ leistungsfähig sein, da eine SQL-Abfrage schon mal 5 verschiedene Tabellen treffen kann. So sind die meistens Tabellen relativ klein (100-500) Einträge. Nur eine Tabelle muss (für die Zukunft gesehen) ca. 300.000 Einträge fassen können.

Vielleicht kann mir jemand eine Aufstellung, wie folgt machen:

kein MySQL, ---> braucht Server
kein DBase, ----> ungeeignet für relationale DB, da es keine Indizes unterstützt.
kein ....---> kann kein Mensch bezahlen

Und welches Format wäre dann das geeignete? Evtl. welche Zugriffsmöglichkeiten gibts von der Applikation aus (ADO, DAO, ODBC,..., direkter Zugriff)

Danke Schorschii

thodi
25.11.2002, 08:33
Was soll denn "ohne Server" heißen? Du kannst MySQL und Co. doch auch lokal installieren, kein Problem. Mein Tipp: PostgreSQL. Kann alles, was man möchte (teilweise mehr als Oracle). Außerdem gibt es Tools, mit denen du eine Access-Datenbank nach PostgreSQL migrieren kannst. URL gibt's nachher, wenn ich meinen Vortrag drüber gehalten habe :-)

Schorschii
25.11.2002, 08:47
Naja, ich möchte, wenn das Produkt beim User installiert wird, nicht gleich nen ganzen SQL-Server installieren. Hab mir eher so ein "totes" (also ohne eigenleben) format vorgestellt, das als Datei-Form (wie die mdb bei Access) in einem Verzeichnis liegt und ich mit C++ draufzugreife (und nicht wie bei nem Server, der mir aktiv (!) informationen rüber schickt). Schließlich wird das ganze ja ne Desktop-Anwendung...