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Boardleitung
18.07.2002, 18:20
Just for Fun. Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte. (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446216847/buhaboard)

../books/files/id_93_bild.jpg (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446216847/buhaboard)


Linu(s/x)-Biografie: Mit Just for Fun meldet sich der Linux-Erfinder Linus Torvalds selbst zu Wort und veröffentlich die Geschichte des freien Betriebssystems Linux, die gleichzeitig auch seine eigene Biografie ist.

Unspektakulär. So würde Linus Torvalds, der Erfinder von Linux, wohl mit einem Wort sein Leben beschreiben. Das ist erstaunlich, denn schließlich steht er mehr oder weniger im Zentrum einer Entwicklung -- Linux und OpenSource --, die ein ernsthaftes Konkurrenzprodukt zu Microsofts Windows anbietet. Microsoft, dass ist immerhin eines der größten Unternehmen dieser Erde. Unspektakulär? Wer ist der Mann, der trotz derartiger Leistungen so etwas von sich behaupten kann? Bisher bestand die Antwort auf diese Frage zum Teil aus Spekulation -- Torvalds meidet das Rampenlicht -- und aus unzusammenhängenden Artikeln und Aussagen über und von Torvalds selbst.

Mit Just for Fun begibt sich der einst scheue Programmierer an die Öffentlichkeit und erzählt zusammen mit David Diamond sein bisheriges Leben -- ein Leben, das eng verzahnt ist mit Computern im Allgemeinen und Linux im Besonderen. Wer nun aber eine autobiografische Hymne oder gar ein missionarisches Werk erwartet, wird (glücklicherweise) enttäuscht. Das unspektakuläre an Linus Torvalds ist nämlich nicht, was er tut, sondern wie er damit umgeht. Weder Starkult, noch die Option, mit Linux Geld zu verdienen konnten ihn reizen -- die Arbeit mit Linux macht ihm Spaß. Das reicht. Damit ist der Titel von Just for Fun Programm und Botschaft in einem und steht damit im krassen Gegensatz zur heutigen Verwertungsgesellschaft, in der Erfolg mit ökonomischem Gewinn identisch ist.

Mit Just for Fun vermittelt Torvalds neben Details und Anekdoten aus seinem Leben vor allem (s)ein Lebensgefühl. Exemplarisch zeigt er, was sich aus der Begeisterung für eine Sache entwickeln kann. Ruhm, Ehre, Geld und Erfolg tragen dabei wenig zur eigenen Befriedigung bei. Das ist ungewohnt, irgendwie gut und macht einfach nur Spaß. Wie Linux. Ein revolutionäres Buch von einem Finnen ohne Revolutionsanspruch. Lesenswert und spektakulär.

Quelle: Amazon.de (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446216847/buhaboard)
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knoedel
18.07.2002, 18:28
um was geht es ?

Naja das ist halt wie Linus erzählt wieso und warum er Linux entwickelt hat.

für wen ist es ?

Für alle, aber besonders für die Leute die keine Ahnung von Linux haben und denken sie wollen umsteigen, hier erfahren sie warum Linux <> Windows ist !

warum kaufen ?

Weil es eine gute Story ist obwohl sie real ist, sprich nicht erfunden ist,aber trotzdem genial ist !

Smartie
18.07.2002, 18:56
Sehr schönes Buch, auch wenn es anfangs etwas verwirrend geschrieben ist.
lohnt aber.

pong
18.07.2002, 18:58
habs zwar daheim, aber irgendwie is der schreibstil total fad

knoedel
18.07.2002, 19:01
hmm, ist halt ein Buch über eine reale Geschichte, kein Roman, darum erscheint es fad, was es definitiv nicht ist, aber so sind sie halt die Geschichten die das Leben schreibt ! Aber zum Schluss wird es immer 'schneller',

bsec
18.07.2002, 19:06
Sehr interessantes Buch in welchem seine private Lebensgeschichte sowie die Entwicklung von linux auf der technischen Seite erzählt wird.

Gruad
19.07.2002, 08:04
Ich find's auch ziemlich cool, vorallem weil es sowas wie ein "Tagebuch eines Nerds" ist :P

Ich find es ziemlich interessant wie er Linux gemacht hat und es liest sich manchmal wie ein Roman :)

Quantumseeker
05.08.2002, 00:14
Wirklich ein Roman, einfach ein Stück PC/Welt/Lebens geschichte

fnord
05.08.2002, 12:38
Das Buch ist ganz lustig zu lesen und auch recht interessant. Torwalds hat eine lustige Art, zu schreiben und spart auch nicht mit Selbstironie, was ihn doch recht sympatisch macht. Ist aber nur für Linux-Interessierte zu empfehlen (oh wunder).

Das Einzige, was mich stört ist der Preis. 20 Euro für 300 Seiten ist schon recht happig.

knoedel
07.08.2002, 07:42
scheinbar wird es eine billigere Version des Buchs geben
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423362995/buhaboard

Meatz
03.12.2002, 17:58
das buch gibts mittlerweile auch als taschenbuch von dtv.
und das beste daran: es kostet nur 9.50¤ ;)

syntaxerror
22.01.2003, 19:20
Ich fand es auch sehr interessant, aber der Schreibstiel war gewöhnungsbedürftig.

Ich habe mir die gebundene Ausgabe vor längerer Zeiit für teueres Geld gekauft und zu Weihnachten 2mal das Taschenbuch bekommen.

OneStone2000
22.01.2003, 20:21
ich hab auch das Taschenbuch zu Weihnachten bekommen!
Fands super! War aber leider VIEL zu kurz! Jetzt liest es sogar meine Mutter - also nicht nur für Linux-interessierte ;)
Ich würds auf jeden Fall jedem weiterempfehlen!

knoedel
25.01.2003, 11:42
Original geschrieben von syntaxerror
.....und zu Weihnachten 2mal das Taschenbuch bekommen.

schonmal die uralte Methode das Wunschzettels ausprobiert :D Das soll helfen sowas zu vermeiden ;)

lizer
26.01.2004, 13:23
lol, hab's auch zu Wiehnachten bekommen ;)
Ich find's extrem unterhaltsam. Hatte allerdings mehr technische Informationen erwartet. Na ja, ist ja auch kein Handbuch ;)

Ich frag mich nur, wer denn jetzt das Buch geschrieben hat, Linus oder dieser David Dingsbums. Oder hat David Linus nur beim schreiben 'geholfen'?

Ich fands auch ziemlich lustig, das der Autor, wer auch immer das jetzt war, an manchen stellen im Buch 'Linus' und 'Linux' verwechselt hat ;)

DarkCrow
16.04.2004, 22:22
Das Buch ist cool. Es beschreibt sein Leben. Aber für jemanden, der sich Linux aneignen möchte ist es nichts, es ist (nur) eine Biograpie.

Tsutomu
17.12.2004, 02:23
Bin gerade am Lesen... Seite 230 schon

Es ist eine wirklich gut geschriebene Lebensgeschichte über den freakigen Geek, wie es ihm in seiner Kindheit ergangen ist und wie er sich seinen ersten Computer zu gelegt hat. Meistens kommt das ganze gut rüber und kann eigentlich in einem Rutsch durchgelesen werden. Leider gibt es für meinen Geschmack zu viele Passagen in denen es um seine Familie geht, obwohl eigentlich der computer-spezifische Teil auch nicht zu kurz kommt. Man merkt jedoch, dass Linus kein besonders talentierter Schriftsteller ist, da oft ein sehr merkwürdiger Stil benutzt wurde (oder dat liegt nur an der Übersetzerin).

Besonders interssant an dem Buch ist, dass man einen tiefen Einblick in die Gedanken eines anderen Computerfreak bekommt und sich oft in ihm wiederfindet. Auch fand ich es gut, mehr zu erfahren, wie es war, als Linux marktreif war und in die Medien kam.

Für einen Preis von gerade mal 10 € kann man dieses Buch jedem empfehlen (selbst leuten, die keine Ahnung von der Materie haben, aber diese komische Spezies vor ihren flimmernden Kästen besser verstehen wollen).

ShirKhan
27.01.2005, 11:23
Das Buch ist doch ziemlich cool :D

das muss doch jeder lesen, der sich für Linux interssiert...

best greetz

ShirKhan76

initrc
17.02.2005, 18:47
Hallo,

nach meiner Meinung ist es ein gutes Buch, es spricht Leute an, die sich für den Entstehung des Betriebssystems interessieren. Es ist weniger technisch behaftet (klar) sondern eine "richtige" Biografie.

Das Buch ist sicher nicht langweilig, man erfährt hat einiges über z.B. die Kindheit eines - wie er sich selbst bezeichnet - Geeks.

Wer dort jetzt technische Vorgänge etc. erwartet wird enttäuscht.

Kritik: Es wiederholen sich einige Ereignisse (ja Linus, wir wissen, dass du Sport in der Schule nicht mochtest),

Aber ansonsten ein gutes Buch!

Gruß
initrc

chrueppel
06.03.2005, 18:39
hammer buch, empfielt sich sehr!