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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FI Schalter wozu und wo sidn die??



snoopdogg2001
28.04.2002, 15:58
Hi
kann mir mal einer erklären was das genau für Schalter sind?? Wozu die gut sind, wozu man die braucht, wo man die findet, was die bewirken. Einfach alles notwendige....

orb
28.04.2002, 16:15
Fi Schalter oder Fehlerstromschutzschalter sind für Deine Sicherheit.
Die vergleichen ständig den Strom der in das Haus reinfließt mit dem rückfließenden.
Wenn Du jetzt in die Steckdose faßt fleißt Strom über Deinen Körper in den Boden und nicht über den N-Leiter zurück. Der FI bemerkt diesen Unterschied und schaltet den Strom ab.
Und das ganze so schnell, daß Du überlebst (zumindest meißtens ;) ).

ORB

SicNature
28.04.2002, 16:19
Ein FI-Schalter ist ein Fehlerstromschutzschalter, der vergleicht, ob der zu- & zurückfließende Strom gleich hoch ist.
schau mal bei www.conrad.de

vielleicht hilft dir das noch weiter:


Ein eingebauter Schutz gegen Stromschlag in nachgeschalteten Anlagen lässt sich durch die Ausrüstung der Anlagen mit dem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) K91 erreichen. Dieses Produkt wurde von der britischen Firma PBT speziell für den kommerziellen und industriellen Einsatz sowie zum Einbau durch OEMs und Installateure konzipiert.

Der einfach zu installierende und mit hoch belastbaren Schraubklemmen ausgestattete K91 ist 108 mm lang, 36 mm breit und 49 mm tief, für Wand-, Schalttafel- oder DIN-Schienen-Montage geeignet und bietet Schutz für nachgeschaltete Einrichtungen.

Für den problemlosen Betrieb besitzt der Schalter zwei Knöpfe, die an der Vorderseite versenkt eingelassen sind, um eine Beschädigung oder versehentliche Betätigung auszuschließen. Einer der Knöpfe ermöglicht den Funktionstest des Gerätes; der andere ist ein Rückstellknopf und ist mit einem Klarsichtfenster versehen, das den Kontaktstatus entweder durch eine rote EIN-Anzeige oder eine schwarze AUS-Anzeige anzeigt.

Der K91 ist in zwei Ausführungen erhältlich: als passive Version, die nach Unterbrechung der Stromversorgung eingeklinkt bleibt, und als aktive Version, die nach der Stromunterbrechung dauerhaft ausgeschaltet bleibt und damit einen möglicherweise gefährlichen Wiederanlauf von Maschinen bei Wiederherstellung der Stromversorgung verhindert.

Die Verwendung des piezo-aktivierten Moduls von PBT bietet einen guten Schutz gegen versehentliches Auslösen und ermöglicht eine Auslösezeit von typisch 10 ms, nach Angaben des Herstellers die kürzeste Auslösezeit am Markt. Die Produkte sind für 16 A, 230 V mit einer Auslöseschwelle von 10 mA oder 30 mA verfügbar. Eine 110-V-Version ist ebenfalls in Kürze verfügbar.

Das flammhemmende Gehäuse des K91 kann durch die Farbgebung und durch die Ausstattung mit Logos an die spezifischen Anforderungen der Kunden angepasst werden. Ein formschöner Rahmen gewährleistet ein professionelles Erscheinungsbild beim Schalttafeleinbau.

Weitere Merkmale sind ein Betriebstemperaturbereich von -5 °C bis +40 °C, zweipolige Trennkontakte, Schutzart IP40 und ein Gewicht von 134 g. Der K91 ist konform mit EN61008-1 1994, IEC61540 1997, EBN61543 und den relevanten Teilen von BS7288.

//edit: da war mal wieder einer schneller..grml

snoopdogg2001
28.04.2002, 17:11
und was hat das ganze dann aufer Lna zusuchen da kommt der der Strom immer wieder zurück und bleibt nicht irgendwo hängen.
Ich frage weil ich gelesen habe das welche die eine Lan gemacht haben eine größere die FI schalöter überbrüggt haben. Geht das ohne Problme und wo am normalen Schutzkasten oder wo??

Axel-Fox
28.04.2002, 17:23
Einen FI kannst Du natürlich genauso überbrücken, wie jede andere Sicherung auch. Ob man es sollte...

Nun zu Deiner Frage:

Wie so ein Fi funktioniert, bzw. was er macht, ist schon erklärt worden: er vergleicht, ob der Strom, der "zu einem Verbraucher fliesst" gleich dem ist, der "von dem Verbraucher wieder weg fliesst". Auf einer LAN reicht es, wenn das Gehäuse eines PCs nicht ganz "dicht" ist, und schon bekommt man Probleme mit einem FI. Dann könnte es ganz nützlich sein, diesen zu überbrücken.

HTH

orb
28.04.2002, 17:27
Grad auf ner Lan bastelt jeder mit Verländerungen etc rum. Von daher währe der Sinnvoll.
Andererseits ist da dann bei den kleinsten Problem/Spannungsspitze für alle der Strom weg. Deßhalb baut man in Verteilungen für Server/technikräume auch keine ein.

Das Abklemmen solltest Du auf jeden Fall nem Fachman überlassen. Wenn Du nicht weißt wie der funktioniert kannst DU auch die Risiken nicht abschätzen.

ORB

P.S.: Schreib mal etwas langsamer, dann kommt nicht son Buchstabensalat bei raus. Außerdem ist Deine Sig immernoch beleidigend und fürn A...rm.

[ Diesmal war ich zu langsam ]

livezero
01.05.2002, 23:05
Hi,

Der FI-Schalter schaltet bei Fehlerströmen gegen Erde/Masse. Es ist eine mögliche Schutzmaßnahme gegen zu hohe Berührungsströme nach VDE.
Wenn man Geräte gegen Ausfall schützen will, muß man halt eine andere Schutzmaßnahme benutzen (z.B. Schutzleitungssystem)

Bei deinem Wissen über Elektrotechnik lass bitte die Finger von den Kabeln :D

4/20

snoopdogg2001
02.05.2002, 12:44
werde ich auch dafür haben wir ja elektroniker. Naja es hat mich nur interessiert weil auf einmal alle davon gelabert haben. Naja dfanke an euch

TBuktu
02.05.2002, 14:12
Die sauberste Lösung ist ein FI, der diese Unsumme von Schaltnetzteilen verträgt. Gibt es aber.
SNTs liefern einen hochfrequenten Ableitstrom auf PE über die Y-Kondensatoren vom Netzfilter.
Dieser Strom darf nicht mitbewertet werden.
Gruss
Tim

Disclaimer
06.05.2002, 17:00
zu bedenken sei noch: der summenstromwandler im FI-Schutzschalter ist nur in der Lage Wechselfehlerströme zu vergleichen.
Ansonsten sind allstromsensitive FI´s notwendig, bei Gleichströmen sind noch keine brauchbaren Lösungen auf dem Markt. (allstrom-FI kosten locker das 50-fache von wechselstrom-FI).

Bei der Nachschaltung von Frequenzumrichtern hinter FI-Schalter (~)ist kein Schutz mehr gewährleistet.